Modeselektor und c/o pop verbindet eine lange Freundschaft. Zum ersten Mal spielten die beiden Jungs 2005 bei einem Bpitch-Abend im Rahmen der c/o pop Clubnacht groß auf. Damals im Panoramahaus hatten sie gerade ihr erstes Album »Hello Mom« veröffentlicht und noch den Status eines Geheimtipps inne.
c/o pop Trailer 2005 mit vielen bekannten Gesichtern u.a. Modeselektor
Spätestens mit dem zweiten Album »Happy Birthday« wurden aus zwei Berliner Technoatzen internationale Superstars, die unter anderem im Vorprogramm von Radiohead mehrmals um die Welt tourten.
Moderat auf der c/o pop 2009 Foto: Tobias Vollmer
2009 kamen Gernot Bronsert und Sebastian Szary zusammen mit Apparat, den Videojungs von der Pfadfinderei und ihrem gemeinsamen Projekt Moderat zurück nach Köln und beeindruckten das c/o pop Publikum nicht nur mit einer fantastischen audiovisuellen Show sondern auch ersten Ausflügen in das Reich der Popmusik.
Modeselektor in Indien Foto: Annette Schimek
Ende 2009 reisten Modeselektor dann zusammen mit c/o pop und unterstützt vom Goethe-Institut nach Indien, wo sie gemeinsam mit u.a. The Notwist das Global Groove Festival rockten und der dortigen Szene erstmals elektronische Musik aus Deutschland näherbrachten.
2011 sind Modeselektor nun mit eigener Firma, eigenem Label, ihrem neuem Album »Monkeytown« sowie ihren Labelkollegen siriusmo und eLan auf großer Konzerttour. Klare Sache, dass c/o pop das Konzert im Kölner Gloria präsentiert und Euch 3x2 Karten beschert. Schreibt uns eure persönliche Modeselektor Anekdote auf die Facebook Pinnwand oder per Mail und seid am 30.10. dabei!
In den nächsten tagen möchten wir euch die verschiedenen Acts der Party jeweils ans Herz legen:
SHUMI ist Teil des VJ/DJ-Kollektivs Okinawa 69 und dort für die musikalischen Aspekte zuständig, während sich sein Partner Tasso um die visuellen Komponenten kümmert. Der Resident der SMILE im Gloria sorgt er seit der Schließung des Gewölbes am Westbahnhof für ein angenehmes und musikalisch und visuell anspruchvolles Gegengewicht zur Total Confusion. Als Teil der Kompakt Familie reist Shumi aber auch in die Clubs weltweit, ist sich aber auch nicht zu schade regelmäßig in der Barracuda Bar seine Vorliebe zum House kundzutun.
Sie gilt als die eigentliche Königin des Pops. Und wehe hier brüllt jetzt jemand nach der Frau mit Rilke auf dem Oberarm! Robyn hat mit ihrem aktuellen Album “Body Talk Pt. 1” gezeigt, dass nur sie dieses Titels würdig ist und knallte dem c/o pop-Publikum im Gloria eine königliche Show um die Ohren, die keine Titel-Fragen mehr offen ließ. Aber gezweifelt hat eh niemals jemand daran.
Robyn. Foto: Patrizia Odyniec
Die Energie, die von der Schwedin ausging, war atemberaubend. Ohne lang zu fackeln, hatte sie das nach Pop dürstende Publikum sofort erobert. Sie gab wirklich alles. Egal ob stimmlich oder performativ, ihr Auftritt versprühte sehr viel Erotik, die gleich mit dem dritten Song ihren ersten Höhepunkt erreichte. Mit “Dancing On My Own” feuerte sie ihren momentanen Top-Hit zwar früh aber schlichtweg perfekt inszeniert ab. Und dass sie dabei auch noch zwei Schlagzeuger und einen Keyboarder engagierte, verlieh ihren Songs nur noch mehr Wucht. Robyn und alle Anwesenden hatten ihre helle Freude an diesem großartigen Auftritt, auch wenn sogar noch ein paar mehr Besucher im Gloria Platz gefunden hätten.
Abpfiff! Ghana 0, Deutschland 1 und die c/o pop hat gerade erst begonnen. Wir sollten also doch eher von einem Anpfiff sprechen und eine 6 für sechs Tage notieren, die kommen werden. Nun gut, ab heute sind es noch fünf, die übrig bleiben. Zeit den ersten Abend kurz zu beleuchten.
Das letzte Bier wurde schnell im Staatenhaus getrunken, wo Staatssekretär Dr. Jens Baganz, Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes und Prof. Kasper König, Direktor des Museum Ludwigs erste Grußworte an die c/o pop richteten, bevor es in großen Schritten in Richtung Gloria ging. Shantel und sein Bucovina Club Orkestar sollte dort mit Balkan-Pop die feierwütigen Massen zum toben bringen. Und Massen waren da. Die Schlange zum Eingang zog sich hin, und Geduld war hier gefordert. Allerdings war jeder der Anwesenden rechtzeitig zu den ersten Klängen der “Disko Partizani” im Gloria. Von da ab gab es dann auch kein Halten mehr. Shantel und sein Orchester heizten dem Publikum mit energischen Beats und euphorischen Klängen gehörig ein. Später muss wohl auch Schweiß von der Decke getropft sein.
Shantel live. Foto: Tobias Vollmer
Etwas anders sah es allerdings im Club Bahnhof Ehrenfeld aus. Die Robots-Nitedrive-Disco mit DJ3000, Claus Bachor, Flextronic und vielen anderen frönte dem guten alten Detroit Techno. Ganz traditionell wurde hier noch mit zwei Turntables aufgelegt, die Beats in den Raum gehämmert und abgefahrene Visuals von Warum Frank und Kineoid an die Leinwand geworfen. Später betrat Vilas Pomp, Produzent und Label-Chef als Live-Act die Bühne. Einzig schade war nur, dass der Club Bahnhof nicht so voll wie das Gloria war. Die Party stieg aber dennoch!
Robyn went to school with Eric, SoundCloud co-founder & CTO. Robyn is awesome and Fembot is awesome, moving Toxic to the second spot of fantastic pop productions. If auto-tune, then only for news and … Robyn.
Robyn will headline the Spex Live Show at Gloria Theater during c/o pop. Also featuring Bonaparte and Caribou. Listen to the fantastic new Caribou album “Swim” on Soundcloud here
On Friday 25th June, as part of c/o pop, Spex is returning to its native city for a night to introduce its new concert series Spex Live, a one day festival curated by the magazine’s Berlin-based editorial team. The wonderful Gloria Theater is to witness a concert evening with a difference featuring a line up which, as always where Spex is concerned, spans an incredible portion of the musical spectrum. The fun starts with the outstanding Canadian talent Dan Snaith aka Caribou, who will be introducing his new album “Swim”. After coming to the attention of scene insiders two years, he now returns more danceably and energetically than ever before. “Swim” offers handmade club sound in album format. Techno and dub step elements are combined with thudding rave drums, pumping sub bases, synthesizers and an occasional snatch of Snaith’s falsetto, and the result just makes you want to get onto the dance floor! The international collective Bonaparte headed by Swiss-born Tobias Jundt is one of the most hyped bands around, and at last year’s c/o pop it showed why. If you’ve not already seen the phenomenal live show put on by this Berlin-based cooperative you’re in for a surprise. Wild dog costumes, crazy dancers and even a striptease or two. “Who wants to party with the Bonaparte?” or is it all “Too Much”? Headlining the evening is the wonderful Robyn, who already has a colourful career to look back on. With the realisation in the mid-1990s that she had became a puppet of the mainstream music business, the Swedish teenager bought herself out of her contract and ultimately secured her artistic freedom. The singer now produces cheekily perfect pop which she brings out on her own label Konichiwa Records. On her next album (of three she has promised to release this year) she reincarnates herself alternately as a fembot and a dancehall queen.
Spex Live promises to be an unforgettable evening at c/o pop, with every taste catered to!
c/o pop has been taking place anually in Cologne since 2004. The programme of the festival is dedicated to contemporary pop culture in all its variety. Parallel to the festival, c/o pop hosts a business forum known as the c/o pop Convention which is directed to professionals from the creative industries. The convention focusses on networking between the different creative industries. Another major c/o pop project is »Europareise«, a network of 70 festivals which helps to connect the festival scene from Europe and beyond. 2010 c/o pop saw over 30,000 visitors and 1,200 professionals from 30 countries.